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Daniela Graß — 2026

Daniela Graß — 2026

Wer bin ich?
Daniela – Ela – Graß, Jg. 1975, aus Rösrath

Wie viele Völker?
Im Jahre 2026 waren es 15 Völker, ich möchte aber etwas kürzer treten.

Betriebsweise:
Zander

Seit wann imkere ich?
2020

Wie kam ich zur Imkerei?
Ich habe auf einem Weihnachtsmarkt eine Imkerin kennengelernt. Se hat mich in ihren Bienengarten eingeladen und mich dann Stück für Stück an die Imkerei herangeführt.

Was ist meine Lieblingstätigkeit beim Imkern?
Das Flugloch beobachten.

Was mag ich am wenigsten beim Imkern?
Rähmchen einschmelzen, schwere Honigräume schleppen.

Was waren meine bisher schlimmsten Erlebnisse beim Imkern?
Ich hatte Bienenvölker am Wöllner-Stift, einem Seniorenheim in Rösrath. Ich war im Frühjahr eine Woche an der Nordsee in Urlaub als ich vom Geschäftsführer angerufen wurde: „Ich hab total vergessen, dass wir hier eine Fassadenreinigung haben, nächste Woche. Die sprühen da auch so ein Mittel gegen Algen und Moos…“

Damit war ich überfordert. Und ich war in Urlaub. Ich versuchte von dort Antworten zu erhalten.

  • Was ist das für ein Mittel?
  • Wird das den Bienen schaden?
  • Wird das dem Honig schaden?
  • Was muss ich tun?

Der Geschäftsführer der Fassadenreinigungsfirma rief mich einen Tag später an. Er sei selbst auch Imker. Das sei alles kein Problem. Ich solle die Bienen einfach am Vorabend der Reinigungsarbeiten verschließen und am Tag der Reinigung, ca. 2 Stunden nach dem Ende der Arbeiten, wieder öffnen. Mein größter Fehler: Ich habe das nicht hinterfragt. An dem Tag war es 28 Grad warm. Auch wenn die Völker nur im Halbschatten standen: Eines ist vollständig verbraust (also an Hitze gestorben).

Es war für mich das allerschlimmste, dieses starke Volk, ca. 15cm tote Bienen mit geschmolzenen Rähmchen vom Unterboden zu schaufeln. 50.000 tote Bienen – ich habe vor den Augen der Bewohner geweint. Wir alle verlieren leider mal Völker, meist im Herbst oder Winter – und das ist nicht schön. Aber ich habe mir hier geschworen, jeden „guten Ratschlag“ von Fremden in Zukunft zu hinterfragen. Ich habe mich so über mich selbst geärgert!

Das dennoch „Schöne“ an diesem Ereignis: Der Geschäftsführer des Wöllner-Stift hat sofort jegliche Zusammenarbeit mit dieser Firma aufgekündigt. Da habe ich mich gesehen gefühlt – und er hat meine Bienen auf diese Weise gewertschätzt. Das fand ich toll.

Was war mein bisher schönstes Erlebnis beim Imkern?
Schöne und berührende Ereignisse, da gibt es viele. Sicherlich freut es mein Herz, wenn die Kita-Kinder am Ende der Führung stolz berichten, dass sie Bienen gestreichelt haben. Oder auch, wenn türkische Kunden meinen Honig zur Familie mit in die Türkei nehmen, weil er besser schmeckt, als der einheimische Honig. Oder am Ende einer Honig-Tasting Veranstaltung, wenn die Teilnehmer mich mit großen Augen angucken, weil sie keine Ahnung hatten, wie vielfältig Honig sein kann. Das sind dann die Momente, bei denen ich weiß, warum ich das alles mache.

Wie oft werde ich gestochen?
Ich reagiere recht stark auf Bienenstiche – zwar nicht mit Herz-Kreislauf-Ereignissen, aber doch mit lokal sehr starken Schwellungen, die schnell die Größe eines Tellers annehmen können. Sie sind dann über mehrere Tage hin schmerzhaft und schränken mich ein. Daher gehe ich ausschließlich im Vollschutz an die Bienenvölker. Ich kassiere mehr durch Unachtsamkeit dann gelegentlich einen Stich durch die Handschuhe, aber dank Kortison ist das dann halbwegs erträglich.

Welche Rollen nehme ich im Imkerverein ein?
Nach meiner Ausbildung zur Honigsachverständigen im Jahre 2025 bin ich in die Rolle als „Obfrau für Honig und Marktfragen“ eingetreten. Ich folge damit Robert Kargl, der dieses Amt viele Jahre inne hatte und große Fußspuren hinterlässt. Durch meinen Hauptberuf (Marketing & Öffentlichkeitsarbeit) halte ich inzwischen aber auch vereinsübergreifend Vorträge zum Thema „Marketing in der Imkerei“.

Welche Anschaffung würde ich für meine Imkerei tätigen, wenn Geld keine Rolle spielte?
Definitiv eine Rähmchenwaschanlage. Oder einen Wärmeschrank? Vielleicht auch eine Dampfwachsschmelze. Oder auch eine Mittelwandpresse…. Dazu ein Fun Fact, der leider sehr wahr ist: „Am Imkern kann man kein Geld verdienen. An Imkern sehr wohl!“

Lieblings-Honigsorte:
In meiner Ausbildung zur Honig-Sensorikerin habe ich gelernt, Sortenhonige genau zu schmecken, ihre Reinheit einzuschätzen und Fehlaromen zu entdecken. Unter den deutschen Sortenhonigen mag ich Weißtannenhonig und Heidehonig am meisten. Ansonsten schätze ich Lavendelhonig sehr. Wenn es um Mischhonige geht, ist mein trachtgold Heimathonig aber natürlich der beste Honig für mich. 🙂

Welche Bienenprodukte stelle ich her?
Honig, Wachs“kuchen“, Propolis-Tinktur, Kerzen, Bärenfang und Lippenpflege. Allerdings verkaufe ich nur Honig und Wachs, alles andere verschenke ich meistens.

Was wäre mein ultimativer Tipp für angehende Imker*innen?
1. Mache einen Imkerkurs und trete in einen Verein ein.
2. Vernetze dich mit anderen Imkern/innen und frage ihnen Löcher in den Bauch.
3. Wähle ein Beutenmaß, was auch andere Imker/innen haben, um kompatibel zu sein für Leihgaben.
4. Finde deinen eigenen Stil, lass dich nicht von Facebook-Experten verunsichern, lies dich schlau, bilde dich.
5. Keine Angst vor Rückschlägen, denn die kommen auf jeden Fall. Aber es geht danach auch immer wieder bergauf.

Rösrath, August 2026 – Daniela Graß – trachtgold Imkerei & Honig-Tastings

Stammtisch im August
Datum: 20.08.2026
Uhrzeit: ab 18:00 Zeit zu Schwade
19:00 Uhr offizieller Beginn
Vortrag Honigvermarktung von Daniela
Ort: Ewige Lampe

“Vespa Velutina – Was können wir tun”
Tipps aus dem Vortrag Vespa Velutina:
- Starke Völker/Ableger
- Hygiene am Bienenstand
- Bei starkem Beflug ein Gitter vor das Flugloch, durch das die VV nicht durchpasst.

Weitere Infos im Artikel.

Aktuell:
Spendenverdoppelungsaktion der Bethe-Stiftung: Artikel.

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  • Vortrag von Hr. Schreier – Imkern trotz / mit Vespa Velutina? in Bechen

    10:00 -16:00
    07.03.2026
    https://www.bienenzuchtverein-bechen.de/event/fachvortrag-imkern-trotz-mit-vespa-velutina/

    Keine zusätzliche Angabe für dieses Ereignis.

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  • Schulung Fachgerechte Bekämpfung der Asiatischen Hornisse in Kooperation mit dem Bienenzuchtverein Overath e.V.

    10:00 -18:00
    14.03.2026
    Bergischer Naturschutzverein e.V. (RBN)
    Schmitzbüchel 2, 51491 Overath
    https://form.campai.com/5xEkH2ch-Lgl

    Einladung zur Schulung: Samstag, 14.03.2026

    Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse stellt uns Imker und Naturschützer vor große Herausforderungen. Um
    effektiv und fachgerecht zu handeln, laden der wir zu einer besonderen Praxisschulung ein. Diese Fortbildung
    richtet sich an alle, die sich zukünftig aktiv an der Nestentfernung beteiligen möchten.

    Unser Referent: Expertise aus der Praxis

    • Mit Dirk Wacker konnten wir einen sehr erfahrenen Experten auf diesem Gebiet gewinnen.
      Sein Profil garantiert eine praxisnahe Ausbildung:
    • Zertifizierter Fachmann: Schädlingsbekämpfer, Wespen- und Hornissenberater sowie Bienensachverständiger (BSV) und Honigsachverständiger (HSV).
    • Pionierarbeit: Er begleitet die Ausbreitung der Vespa velutina bereits seit 2019.
      Lange bevor die ersten Nester in NRW auftauchten, sammelte er bereits umfangreiche Praxiserfahrung
      in Baden-Württemberg und im Saarland.
    • Einsatzbereitschaft: Mit der Erfahrung aus mittlerweile ca. 400 bis 500 erfolgreichen Tilgungen vermittelt er
      Wissen, das direkt aus der Praxis für die Praxis kommt.

    Teilnahmevoraussetzung:

    Um eine hohe Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, wird vorab die folgende Schulung empfohlen:
    – Schulung zum Wespen- und Hornissenberater

    Die Schwerpunkte der Schulung

    In Theorie und Praxis vermittelt unser Referent Dirk Wacker fundiertes Wissen zu folgenden Themen:

    • Biologie & Grundlagen: Herkunft, Ausbreitungswege und der spezifische Entwicklungszyklus der Vespa velutina.
    • Recht & Erkennung: Gesetzliche Einstufung sowie die sichere Artansprache und Unterscheidung von heimischen Arten.
    • Monitoring: Methoden der Nestsuche (u.a. Triangulation und Doppelkreismethode).
    • Praxis der Nestentfernung: Fachgerechte Tilgung von Embryonal-, Primär- und Sekundärnestern.
    • Technik-Check: Einführung in die Lanzen-Technologie, Aufbau des Zubehörs, und praktische Unterweisung in der Handhabung.

    Eckdaten zur Veranstaltung des BZV-Overath e.V in Kooperation mit dem BZV Bergisch-Gladbach

    • Termin: Samstag, 14.03.2026 | 10:00 – 18:00 Uhr
    • Ort: Bergischer Naturschutzverein e.V. (RBN), Schmitzbüchel 2, 51491 Overath •Referent: Dirk Wacker
    • Gebühr: 40,- Euro 20. – Euro für Mitglieder der Bienenzuchtvereine Bergisch Gladbach und Overath
    • Teilnehmerzahl: Mind. 15 / Max. 28 Personen
    • Verpflegung: Ein kleiner Mittagssnack ist im Preis inkludiert.
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  • Mitgliederversammlung

    18:00 -21:00
    19.03.2026
    Ewige Lampe / Refrath
    Wilhelm-Klein-Straße 8, 51427 Refrath

    18:00 Zeit zu Schwade
    19:00 offizieller Beginn

  • Vortrag von Phillip Rutsch zum Thema „Imkern in Kanada“.

    19:00 -20:00
    19.03.2026

    Im Rahmen der Monatsversammlung im März hält Phillip Rutsch Einen Vortrag zum Thema „Imkern in Kanada“.

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  • Kerzengießen zum Thema Ostern bei Phillip

    17:00 -21:00
    20.03.2026
    BZV-GL
    Phillip
    Sülztalstrasse 77a in 51789 Lindlar
    https://form.campai.com/fgjA32Ci5Jfz

    Am 20.03.2026 ab 17:00 findet bei Phillip ein Workshop zum Thema Kerzengießen Ostern statt.

    max. Anzahl: 15 Leute

    Anmeldung : https://form.campai.com/fgjA32Ci5Jfz

    Kurs für Mitglieder kostenfrei!!!

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  • Schulung/Vortrag: Gesunde Bienen und Basiszucht

    20:00 -22:00
    24.03.2026
    https://www.kreisimkerverband.de/SCHULUNGEN

    Der Kreisimkerverband läd herzlich zum Online Vortrag zum Thema „Gesunde Bienen und Basiszucht“ ein.

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